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Natur, Kanu-Abenteuer und geniale Gemeinschaft:Pfingst-Fahrt der Jugend auf der Ruhr

Über das Pfingstwochenende fuhr Jugendreferent Sebastian Kron gemeinsam mit 38 weiteren Personen auf der Ruhr Kanu und gemeinsam erlebten sie so allerhand Abenteuer.
Kanutour Ruhr 1
Datum:
23. Mai 2024
Von:
Markus VIlain
Kanutour Ruhr 1

Aufgrund von Unwetterwarnbungen begann die Tour einen Tag später als geplant. Dem schlimmsten Regen sind die Kanuten so entgangen und sie konnten am Samstag bei herrlichem Sonnenschein die ersten Kilometer auf er Ruhr zurücklegen. Bis Dienstag arbeiteten sie sich so über drei Campingplätze vorwärts. Zelte und Küche aufbauen. Kochen, Spülen, Spielen. Am nächsten Morgen alles wieder zusammenpacken und im Begleitbus und den Kanus verstauen. Besonders spannend war der Sonntag: Das Wetter: durchwachsen. Die Regenjacken kamen immer wieder zum Einsatz. Der Wind: Gegen uns, was besonders auf den beiden Seen zu spüren war, in denen noch nicht einmal die Strömung mithalf. Viermal wurden die Boote aus dem Wasser gehievt, auf Wagen geladen, um ein Wehr gezogen und wieder zu Wasser gelassen. Einmal haben alle eine längere Pause einlegen müssen, um ein Gewitter vorbeiziehen zu lassen.

Gut, dass sich die Gruppe dennoch die Laune nicht hat verderben lassen. Auch im Regen kann man singen. Auf den Seen lässt sich die Landschaft besonders genießen. Und besonders genossen haben es alle, wenn der Regen dann auch mal aufgehört hat.

Am Montag kam Kaplan Stephen Ama die Gruppe besuchen und feierte das Pfingstfest mit den Kindern und Jugendlichen. Im Gottesdienst betonte Markus Vilain, dass an Pfingsten ein Göttlicher Funken in jeden Menschen gelegt wurde, wir also alle Beschenkte sind. Und dass – im Wissen um diese Verbindung untereinander und mit Gott – daraus Friede wachsen kann. „Genau das wurde bei dieser Tour spürbar: Wir sind alle aufeinander angewiesen und haben das, was wir geschafft haben, nur gemeinsam schaffen können. Aus der Verbundenheit ist eine Gemeinschaft gewachsen, in der Gottes Geist lebendig wurde.“

Ein besonderer Dank gilt den Jugendleiterinnen und -leitern, durch die eine solche Fahrt erst möglich wird. Mit Zeltaufbauhilfe, Schlafsack-in-Hüllen-Drückern, Köchen, Entertainern, Trösterinnen, Spinnen-Entfernern, Mitdenkern, Anpackern.

Noch viele weitere Aktionen sind in diesem Jahr geplant und alle sind eingeladen, dabei zu sein. Informationen gibt es wie immer auf vip-bonn.de und auf Insta: @bonnmelbtal. Jugendliche, die gern bei der Planung, Organisation und Realisation dabei sein wollen, können sich jederzeit bei Sebastian Kron oder Markus Vilain melden. Mitmachen ist mehr als erlaubt!