ALLE GOTTESDIENSTE DER
FOLGENDEN 4 TAGE

KaPlan
 Montag, 16.09.2019 
8.15 Hl. Messe (Erick)
Kirche St. Sebastian
 Dienstag, 17.09.2019 
9.30 Exequien für Helga Aymans, anschl. Beerdigung auf dem Poppelsorfer Friedhof
Kirche St. Sebastian
16.30 Hl. Messe
Klinikkirche
18.00 Hl. Messe anschl. Rosenkranzgebet (Jä)
Kirche St. Barbara
 Mittwoch, 18.09.2019 
8.00 Gottesdienst der Engelsbachschule
Kirche St. Barbara
8.15 Wortgottesdienst
Kirche St. Sebastian
9.30 Hl. Messe (Jä)
Kirche St. Sebastian
18.30 Hl. Messe (Ke)
Kirche Heilig Geist
 Donnerstag, 19.09.2019 
8.15 Hl. Messe (Pü)
Kirche St. Sebastian
8.30 Hl. Messe für die kfd (Al)
Kirche St. Barbara
16.30 Hl. Messe
Klinikkirche
17.00 Hl. Messe
Kapelle Hs. Maria Einsiedeln

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ALLE SONSTIGEN TERMINE


Mittwoch, 18.09.2019
20:00 Uhr Sankt Barbara
Sitzung Pfarrausschuss St. Barbara, Pfarrjugendheim St. Barbara

Donnerstag, 26.09.2019
18:00 Uhr Pfarrverband
Gesprächsrunde zur Neuausrichtung der Flüchtlingshilfe, Jugendheim St. Barbara

Samstag, 5.10.2019
11:00 Uhr Sankt Sebastian
Faires kochen zum Erntedank , -Pfarrsaal St. Sebastian

Montag, 7.10.2019
19:00 Uhr Sankt Barbara
Rosenkranzandacht , St. Barbara Kirche

Donnerstag, 10.10.2019
15:00 Uhr Sankt Barbara
Seniorenkaffee in St. Sebastian, Pfarrheim St. Sebastian

Mittwoch, 30.10.2019
17:00 Uhr Sankt Barbara
Mitgliederversammlung der kfd- St. Barbara, Kirche / Pfarrjugendheim St. Barbara

Dienstag, 5.11.2019
16:00 Uhr Sankt Sebastian
Bazarvorbereitungen , -Alte Kaplanei

Donnerstag, 7.11.2019
17:00 Uhr Sankt Barbara
Besuch derSchwestern aus Peru , Kirche / Pfarrjugendheim St. Barbara

Sonntag, 10.11.2019
11:00 Uhr Heilig Geist
Gemeindefrühstück, Gemeindezentrum

Mittwoch, 13.11.2019
15:00 Uhr Sankt Barbara
Seniorenkaffee, Jugendheim St. Barbara
20:00 Uhr Sankt Barbara
Sitzung Pfarrausschuss St. Barbara, Pfarrjugendheim

Donnerstag, 14.11.2019
Pfarrverband
Sitzung des Pfarrgemeinderates, Alte Kaplanei St. Sebastian

Samstag, 16.11.2019
19:00 Uhr Pfarrverband
Konzert: Requiem (W.A.Mozart), Auferstehungskirche

Sonntag, 17.11.2019
19:30 Uhr Pfarrverband
Konzert: Requiem (W.A.Mozart), Kirche St. Barbara

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Gesucht und gefunden

Meditation zum 24. Sonntag im Jahreskreis – 15. September 2019

Alle Zöllner und Sünder kamen zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war! Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.
Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet? Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte! Ebenso sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.
Lukas 15,1-10
 
 
Quelle:  Foto: Angelika Kamlage
 
 
Ich freue mich immer, wenn in der Bibel für Gott ein weibliches Bild verwendet wird.

Ich weiß, dass wir nicht wissen und nicht wissen können, wie Gott ist, aber ich weiß auch, dass ich Bilder brauche; und die männlichen Bilder, auch Wortbilder, sind so in der Überzahl, dass es evident zu sein scheint, dass Gott männlich ist. Mit Gott als Vater, Herr, Richter, König kommt keine Irritation auf, aber Gott als Hausfrau, die nach der verlorenen Drachme sucht und sich mit Nachbarinnen und Freundinnen freut, wenn sie sie gefunden hat…

Gott sucht nach mir, wenn ich verloren gegangen bin, keine Ecke ist zu schmutzig, kein Weg zu weit, keine Anstrengung zu viel, um mich zu finden. Eigentlich bin ich groß geworden mit der Aufgabe, mich anzustrengen, damit ich Gott wohlgefällig bin. Dann habe ich begonnen, Gott zu suchen, weil der Kinderglaube mich nicht mehr zufriedengestellt hat. Und nun beginne ich zu verstehen, dass nicht ich mich anstrengen und suchen muss, sondern dass Gott das tut.

Und Gott freut sich und feiert, wenn ich gefunden bin.

Da schließt sich der Kreis: ich freue mich, wenn ich andere Bilder für Gott finde und habe das in meinem Leben auch schon mit Freunden und Freundinnen gefeiert. Ich freue mich, Menschen zeigen zu können, dass Gott nicht nur allmächtig und gerecht, sondern auch suchend und liebevoll ist. Ich freue mich über Gott, die sich darüber freut, mich gefunden zu haben, weil ich wertvoll für sie bin. Und ich genieße es, in diesem Satz das männliche Pronomen für Gott durch das weibliche ersetzen zu können.

Ich bleibe auf der Suche nach Gott, und Gott bleibt auf der Suche nach mir. Denn anders als in der Bibelstelle scheint es bei mir nicht zu klappen, ein für alle Mal gefunden zu haben und gefunden zu sein. Aber immer mal wieder! Und das muss dann gefeiert werden!

Und es muss auch gefeiert werden, dass Gott nicht aufhört zu suchen, egal wie oft ich verloren gehe.

Kordula Müller-Hesse, Pastoralreferentin im Bistum Mainz

Foto: Angelika Kamlage