Im Jahr 2024 haben sich Liliane Beste, Brigitte Marx, Karin Rossbruch und Annemie Schmehl zur Initiative „Pflegebegleitung“ zusammengefunden. In den vergangenen 1 ½ Jahren durften sie pflegende Angehörige begleiten, auch z.B. weit entfernt lebende erwachsene Kinder, deren Mutter oder Vater in unserem Viertel wohnen.
Am meisten wurde nach Informationen und tatkräftiger Unterstützung bei folgenden Themen gefragt:
· Information zu den Voraussetzungen für einen Pflegegrad
· Beantragung eines Pflegegrades/ einer Höherstufung des Pflegegrades
· Parkausweis für Schwerbehinderte
· Suchen und Beantragen passgenauer Leistungen der Pflegeversicherung, z.B. Betreuungs- und Pflegedienste, Platz in einem Pflegeheim. Bei Betreuungsleistungen arbeiten wir u.a. zusammen mit „Wir fürs Quartier, Alltagsbegleitung“.
Ist eine ärztliche Stellungnahme erforderlich, um die o.g. Aufgaben zu erfüllen, so haben wir auf Wunsch der Angehörigen auch Arztbesuche begleitet. Wir sind dankbar für die ärztliche Unterstützung, die wir in diesen Situationen erfahren haben.
Bei fast allen Begleitungen zeigt sich, wie wichtig ruhige und vertrauensvolle Gespräche sind. Sie helfen den Angehörigen, ihre Situation zu klären und die nächsten Schritte zu priorisieren.
Wir freuen uns, dass unsere Initiative im November 2025 in das zweijährige Förder- und Forschungsprogramm „Sich umeinander sorgen – sozialpastorales Engagement vor Ort (SOPA)“ der katholischen Hochschule NRW aufgenommen wurde.
Sie erreichen uns per E-Mail an Pflegebegleitung@vip-bonn.de oder telefonisch über
Marion Schurz, Servicestelle Engagement im Kath. Kirchengemeindeverband Bonn-Melbtal
Tel. 0171 6925 164, Mo. Mi. Do. Fr. 9:00h – 11:00h
Carla Hornberger, Gemeindebüro Auferstehungskirche, evang. Kirchengemeinde im Bonner Westen
Tel 0228 281321, Mo, Mi. Fr. 9:30h-12:30h

